Posts mit dem Label Geisha werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geisha werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 21. Juli 2014

Wusstet ihr eigentlich...?


...dass japanische Geldautomaten Öffnungszeiten haben?
Ich kann euch leider nicht erklären, warum das nun wirklich so ist - aber ich nehme an, dass der Automat auch mal Feierabend macht und zu seiner Familie geht - es sei ihm gegönnt ;)


...dass der japanische erste Stock bei uns das Erdgeschoss wäre?
Dem muss ich eigentlich nichts mehr hinzufügen, ist einfach so :)


...dass Japan aus mehr als 6800 Inseln besteht?
6852 sind es um genau zu sein. Na, wer hätte das gedacht? Mal sehen, wie viele der Inseln ich in meinem Leben abklappern kann.


...dass Japan jährlich von 1500 Erdbeben erschüttert wird?
Natürlich sind die meisten davon nur schwach und unbedeutend - trotzdem eine erschreckende Zahl.


...dass für Ausländer in Japan Ausweispflicht gilt?
Es kann passieren, dass man von Polizisten gebeten wird, sich auszuweisen - also am besten immer den Reisepass oder die Alien Registration Card mitführen!


...dass Gebrauchtwagen mehr oder weniger einen Exorzismus durchleben?
Es kann durchaus vorkommen, zumindest in der Vorstellung der Japaner, dass ein gebrauchtes Auto bereits ein schlechtes Qi (negative Energie) angenommen hat. Daher bringen viele Leute ihren Gebrauchtwagen zu einem Schrein, um das Auto "reinigen" zu lassen. Am liebsten fahren die Japaner aber trotzdem Neuwagen, sofern sie sich einen leisten können.


...dass Karaoke カラオケ so viel wie "leeres Orchester" bedeutet?
Das erste Karaoke-Gerät wurde 1940 von Daisuke Inoue gebaut, er ließ jedoch kein Patent anmelden. Viele große Unternehmen übernahmen seine Idee, und so ließ sich Inoue-San Unsummen an Geld durch die Lappen gehen. Mittlerweile ist Karaoke für die Japaner nicht mehr wegzudenken, das Nachsingen von bekannten Liedern hat in der japanischen Gesellschaft schon lange einen hohen Stellenwert.


...dass japanische Züge die pünktlichsten der Welt sind?
Der Shinkansen hat eine jährliche Durchschnittsverspätung von 0,6 Minuten. Darüber lässt sich natürlich streiten, überall tauchen andere Zahlen auf. Ich habe aber sehr lange recherchiert und die Zahl 0,6 ist am häufigsten vorgekommen. Sie sind zumindest um ein Vielfaches pünktlicher als die österreichischen/deutschen  Züge - das genügt ;)


...dass in Japan quadratische Wassermelonen angebaut werden?
Ja, wirklich! Der "Hersteller" begründet den speziellen Anbau damit, dass die Melonen so besser in die Kühlschränke passen würden. Eine solche Melone kann aber bis zu USD 400,-- kosten, da überlegt man sich den Kauf dieser stylischen Frucht dann doch noch einmal.


...dass das Wort Geisha 芸者 eigentlich "Person der Künste" bedeutet?
Die ersten Geishas waren übrigens Männer. Erst im 17. Jahrhundert haben Frauen damit begonnen, diesen Beruf auszuüben.


...dass man in japanischen Restaurants vor dem Essen ein heißes, feuchtes Handtuch bekommt?
Damit kann man vor dem Essen seine Hände reinigen. So ein Tuch bekommt man übrigens auch (meistens) im Flugzeug in Richtung Japan.


...dass es in Japan rund 5,5 Millionen Getränkeautomaten gibt?
Und bitte verleiht demjenigen, der sich das ausgedacht hat, einen Orden! Die Dinger sind einfach unglaublich praktisch. Da ich ein so großer Fan dieser Automaten bin, widme ich diesem Thema einen eigenen Post.


...dass man sich in Japan vor dem Baden in einer Badewanne gründlich abwäscht?
Anders als in Europa dient das Baden in Japan ausschließlich der Entspannung. Da die gesamte Familie (nacheinander) im selben Badewasser badet, ist es von Nöten, sich vorher gründlich abzuwaschen. In öffentlichen Bädern muss man sich übrigens auch vor der Benützung waschen!


Montag, 9. Juni 2014

Tokyo Diary - Akiba & Izakaya

Montag, 19.05.2014

Was ist nur mit meinem Schlafrhythmus hier los?
Ich gehe zwar nicht später ins Bett als Zuhause, aber ich bin richtig fertig morgens und schlafe bis 11 Uhr.
Liegt wahrscheinlich an der Luft und meiner Glückseeligkeit, die mich so schön träumen und daher lange schlafen lässt - ich liebe diese Stadt und all die Geräusche, die ich gleich nach dem Aufwachen wahrnehme.
Weil wir mit den Souvenirs keinen Stress hatten, machen wir uns nun mit etwas Zeitdruck auf den Weg nach Asakusa, da kann man einfach die besten Mitbringsel ergattern, und ich sollte wirklich noch so einiges kaufen...
Zuvor spazieren wir noch gemütlich durch die Tempelanlage des Senso-ji und machen einige Fotos, so viel Zeit muss sein.
Mein Freund spricht eine Dame im Kimono auf Japanisch an, und bittet sie um ein Foto.
Zu unserer Überraschung antwortet sie mit "I'm sorry, do you speak English? I am Japanese but I grew up in Chicago, I don't speak my own language" xD
Wie geil ist das denn?
Wir unterhalten uns ein paar Minuten und machen noch einige Fotos von ihr, dann müssen wir los.
Eine weitere tolle Begegnung hier in Japan, schön.





die Bilder sind leider nicht so toll, aber ich wollte euch die schöne Umgebung hier zeigen :3




ja, das Tor ist vollkommen schlecht drauf, aber wir hatten das Weitwinkel Objektiv leider nicht dabei

ich muss mich auch immer auf's Bild drängen...

wie wär's mit einer neuen Foto-Reihe? Iris von hinten beim Fotografieren

Nachdem wir die Nakamise Dori fast leergekauft haben, bringen wir erstmal die Sachen ins Hotel.
Ich konnte einfach nicht anders, als mir die wunderschöne Geisha Puppe zu kaufen, die ich beim letzten Mal dann doch stehen gelassen hatte.
Der Nicht-Kauf hat mich seit meiner Rückkehr im Dezember geärgert, und jetzt ziert sie mein Zimmer, endlich.
Spät aber doch machen wir uns erneut auf den Weg nach Akihabara - diesmal zu Fuß.
Laut Rezeptionistin dauert der Fußweg 45 Minuten, schlussendlich sind wir aber nach einer viertel Stunde da - die Japaner gehen einfach viel langsamer als der Durchschnittseuropäer ^.^
Das Yodobashi Akiba macht uns neugierig, und wir gehen hinein.
Es gibt neun (?) Etagen, und man kann hier alles kaufen, ja, einfach alles, was mit Elektronik, Games oder Fotografie zu tun hat.
Was man da drinnen nicht findet, findet man nirgendwo - das Kaufhaus ist gigantisch!
Bin ich froh, dass ich nicht mehr Geld mitgenommen habe - ein paar Objektive für meine Nikon wären schon drin gewesen :P
Das Badgirl in mir kommt erneut zum Vorschein und ich mache ein paar heimliche (und schlechte) Fotos in der Fotografie Etage.





Nachdem wir noch einige Mitbringsel kaufen, müssen wir auch schon los in Richtung Shinjuku, denn heute treffen wir uns mit dem Autor von Oh Shit, I'm in Japan! - Michael.
Wir wollen uns am Central East Exit 中央東口 in der Shinjuku Station treffen.
Nichts leichter als das, ist ja auch nicht gerade Rush Hour, und Exit gibt es auch nur einen...
Wir stellen uns einfach an eine Säule und warten - die Menschen laufen um uns herum, unglaublich wie viel hier los ist.
Zum Glück erkennt man sich als Gaijin hier relativ einfach und Michael findet uns sofort, also geht's los zur Izakaya namens "Alps" - wie passend ^.^

Ich krieg mich erstmal gar nicht mehr ein, es ist so seltsam jemanden zu treffen, dessen Blog man monatelang verfolgt hat und der eine Art Vorbild (zumindest was das "Auswandern" nach Japan betrifft) darstellt.
Wir bestellen all you can drink (ich bin ja so trinkfest, höhö) und dazu werden uns nach und nach japanische Gerichte zum Tisch gebracht.
Gleich zu Beginn überwinde ich mich in unbeschreiblichem Ausmaß, denn ich probiere rohen Oktopus - Takowasa.
Das Video dazu kommt zu einem späteren Zeitpunkt, ich bin einfach zu doof zum schneiden ._.
Außerdem gibt's noch Gurken mit Seetang, Salat mit Miso Paste (omnomnom), frittierten Oktopus, frittierte Fischflossen, Maki und vieles mehr, das ich normalerweise wohl nicht probiert hätte.

hier seht ihr links neben den Gurken den Oktopus, den ich probiert habe ^^

Salat (?) mit Miso-Paste

lecker war's! zumindest der Großteil :P


Nach drei Bier und bereits angeheiterter Stimmung machen wir das, was wohl jeder an unserer Stelle machen würde - Sake bestellen!
Ich hab zwar 2006 schon mal welchen probiert, aber mit 14 schmeckt Alkohol sowieso eklig (damals noch, heute säuft man ja mit dem Alter schon wie die ganz Großen).
Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir warmer oder kalter Sake besser geschmeckt hat - das Zeug ist so lecker (oder ich war betrunken und hab's nicht mehr gemerkt - werde ich wohl erst beim nächsten Mal herausfinden).
Der Abend ist einfach super, Michael erzählt so viel über sein Leben in Tokyo und welche Möglichkeiten es gibt, für längere Zeit nach Japan zu kommen.
Ich freue mich darüber, dass sich zwei fremde Menschen mit der selben Muttersprache am anderen Ende der Welt treffen können, um bei japanischem Sake über die gemeinsame Leidenschaft, Japan, zu sprechen.
Das Leben ist schön.





Aus meiner Sicht haben wir wirklich viel Spaß und ich freue mich, so einen tollen Abend in Tokyo erleben zu dürfen.
Nachdem Michael uns noch dabei hilft, eine Suica Karte für die U-Bahn zu kaufen, machen wir uns nach einigen Stunden wieder auf den Weg zurück ins Hotel.
Ich finde es so toll, wie ein Land so viele Menschen verbindet.




Montag, 11. November 2013

Über mich

Konnichiwa und willkommen auf meinem Blog!

In meinem ersten Post möchte ich euch ein wenig über mich selbst und über den geplanten Inhalt meines Blogs erzählen.
Gleich zu Beginn: das hier ist mein erster Blog, ich muss mich erstmal zurechtfinden, daher werde ich das Layout in nächster Zeit noch des Öfteren verändern und hoffentlich auch verschönern :3

Mein Name ist Iris, ich bin 21 Jahre alt und lebe in Salzburg/Österreich.
Wie man dem Blogtitel entnehmen kann, dreht sich irgendetwas in meinem Leben um Japan, um ehrlich zu sein, sehr viel sogar - aber dazu mehr in meinem nächsten Post ^.^
Ich bin ein sehr verträumter Mensch mit viel Fantasie und großen Plänen für meine Zukunft, zudem bin ich meistens ziemlich stur und liebe es, zu diskutieren.
Seit ziemlich genau einem Jahr bin ich in einer glücklichen Beziehung mit dem meiner Meinung nach besten Mann, den man sich nur vorstellen kann. ♡
Meine Interessen beschränken sich auf Japan, Reisen, Fotografie, Filme und Musik.
Mein Tag ist perfekt, wenn ich mich in irgendeiner Form mit Japan beschäftigen, viel Zeit mit meinem Freund verbringen, Metal hören, einen guten Film sehen und eventuell noch einen Spaziergang mit meiner Nikon unternehmen kann.
Meinen Körper zieren derzeit 3 Tattoos (das lateinische Wort für "Großmutter" am Innenarm, ein Zitat aus "Der Herr der Ringe" in elbischer Schrift im Genick und eine, noch nicht fertiggestellte, Geisha am Oberarm) und 5 Piercings.

Im Sommer 2012 habe ich das örtliche Sprachgymnasium mit Matura abgeschlossen und hatte große Schwierigkeiten, mich zu entscheiden, was ich danach mit meinem Leben anstellen soll.
Als ich mich endlich und endgültig für ein Japanologie Studium an der Universität Wien entschlossen hatte, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass ich die Inskriptionsfrist um wenige Tage versäumt hatte.
Da nun alle meine Pläne auf Eis gelegt waren, und ein renommiertes Touristik Unternehmen in der Nähe auf der Suche nach einer Auszubildenden als Reisebüroassistentin (mit 2-jähriger, verkürzter Lehrzeit aufgrund der vorher bereits absolvierten Matura) war, habe ich mich dort beworben und wurde prompt eingestellt.
Eine gute Sache an dem Job ist, dass ich viele Reisen als "Travel Agent" sehr billig buchen kann, so habe ich im August durch Zufall ein super Angebot entdeckt, welches ich einfach buchen musste: ein Flug ab/bis Salzburg nach Tokyo, um einen wirklich fantastischen Preis v :D

Seit einiger Zeit lese ich sehr gerne Blogs von Leuten, die in Japan leben oder dort ein Auslandssemester machen.
Irgendwie reicht es mir nicht mehr, täglich meinen Freund oder meine Familie mit Informationen über Japan zu überschütten, und da ich unglaublich gerne schreibe, habe ich mir überlegt, diesen Blog hier zu machen, um meine Gedanken im Bezug auf Japan mit anderen Interessenten zu teilen.
Meine Pläne für die folgenden Bloginhalte habe ich so ungefähr im Kopf - aber da meine Gedanken ein ständiges Eigenleben führen, möchte ich im Moment keinen konkreten Plan preisgeben - lasst euch überraschen :3
Soviel kann ich aber verraten - da mein Trip nach Tokyo schon im Dezember stattfindet, werde ich auf jeden Fall viel über die Vorbereitungen auf meine Reise schreiben, und euch auch vor Ort an meinen Tagen in Tokyo teilhaben lassen ^.^
In wie weit das möglich ist, weiß ich momentan leider noch nicht, aber im schlimmsten Fall werde ich natürlich alle Einträge und Fotos nach meiner Reise posten.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Post einen kleinen Einblick in mein Leben geben konnte, und euer Interesse an meinem Blog geweckt habe.
Ich freue mich auch über jegliches Kommentar, das ihr hinterlassen wollt, und werde mir eure Fragen, Wünsche und dergleichen zu Herzen nehmen.

Mata ne!
Iris (^-^)"